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Förderung der Diurese

Der einfachste Weg, einen ungesättigten Harn zu produzieren, ist die Förderung der Diurese. Die Steigerung des Harnflusses reduziert die Konzentration lithogener Substanzen, was den Nachteil der Verdünnung der Inhibitoren der Kristallisation kompensiert.

Hohe Harnvolumina steigern zudem die Miktionsfrequenz und unterstützen auf diese Weise die Ausscheidung sämtlicher freier Kristalle, die sich im Harntrakt bilden (Borghi et al., 1999).

 Um die Diurese zu stimulieren, muss die  Trinkwasseraufnahme gefördert werden.

 

 

Der Einsatz von Natriumchlorid zur Anregung des Durstes und zur Steigerung der Diurese ist jedoch umstritten, da zusätzliches Kochsalz die Harnausscheidung von Kalzium und den Blutdruck beeinflussen kann (Osborne et al., 2000; Lulich et al., 1999).

 

Bei Menschen wird eine erhöhte Kochsalzzufuhr mit einer gesteigerten Kalziumausscheidung über den Harn in Zusammenhang gebracht, und ähnliche Beobachtungen wurden zunächst auch bei Hunden gemacht (Lulich et al., 1999; Devois et al., 2000; Biourge et al., 2001).

 

 Dies führte zu der Hypothese, dass mit Kochsalz angereicherte Nahrung die Entstehung einer Kalziumoxalaturolithiasis fördern könnte und dass Diäten zur Behandlung und Prävention von Erkrankungen der ableitenden Harnwege einen restriktiven Salzgehalt aufweisen sollten (Osborne et al., 2000; Allen et al., 2000).

 

In weiteren Studien wurde jedoch kein Effekt des diätetischen Kochsalzgehaltes auf die Kalziumausscheidung über den Harn beim Hund festgestellt (Stevenson et al., 2003b). Epidemiologische Untersuchungen bei Hunden haben ganz im Gegenteil gezeigt, dass die Erhöhung des Kochsalzgehaltes das Risiko der Kalziumoxalaturolithiasis tatsächlich senkt, und zwar infolge des Harnverdünnungseffektes dieser mit Natrium angereicherten Nahrung, der die Tendenz in Richtung Hyperkalzurie kompensiert (Lekcharoensuk et al., 2002a; 2002b).

 

Mehrere Studien belegen, dass moderat mit Natrium angereicherte Futtermittel (bis zu 3,2 g Na / 1000 kcal metabolisierbarer Energie) weder bei gesunden Hunden noch bei Hunden mit experimentell induzierten Nierenerkrankungen den arteriellen Blutdruck verändern

(Biourge et al., 2002; Kirk, 2002; Burankarl et al., 2003; Greco et al., 1994; Luckschander et al., 2004).

 

Weitere diätische Maßnahmen sind