Eine weitere Funktion besitzt Wasser noch – die eines Informationsträgers.
Klingt nach esoterischer Spinnerei, ist letztlich nichts als Physik. Wasser nimmt Schwingungen (Frequenzen) auf und kann diese speichern und weiter geben. Das lässt sich messen und sogar bildhaft darstellen,(Masaru Emoto/Jürgen Fliege, Die Heilkraft des Wassers)
Wasser ist nicht nur Flüssigkeit und Mineralienlieferant. Es kann auch Informationen speichern und weiter geben. Masaru Emoto hat zahlreiche Bücher über Wasser verfasst und herausgegeben
Proteine werden als Bausteine des Lebens (dienen dem Baustoffwechsel)
Neubildung und Erhalt von Körpersubstanz
Energielieferant
Vorkommen in: Fell, Haut, Muskulatur, Knorpel, Gewebe jeder Art
Proteine werden auch als Eiweiße bezeichnet und sind zusammengesetzt aus einzelnen Aminosäuren.
Aminosäuren sind demnach die kleinsten Bausteine von Proteinen.
Die elementare Zusammensetzung
Kohlen-, Wasser-,Sauer-,und Stickstoff
Stickstoff kann nicht verbrannt werden, er wird über den Harnstoffzyklus in der Leber in Harnstoff umgewandelt
Die Niere muss den Harnstoff aus dem Blut filtern
Die Harnstoffbildung findet in denLeberzellen (Hepatozyten) und zu einem kleineren Teil in der Niere statt.
Der Zyklus ist teilweise im Mitochandrium, teilweise im Cytosollokalisiert, weshalb Transportproteine notwendig sind.
Wenn hier eine Störung vorliegt, kann es zu Nieren und Leberstörungen kommen. (Cystinurie)
Kohlenhydrate Energielieferant, v.a. in Form von Glukose
Rohfaser ist auch immer Kohlenhydrat, nur unverdaulich
Speicherformen: Stärke in der Pflanze, Glykogen in Leber und Muskulatur beim Tier
als Glukose = Blutzucker
Kohlenhydrate sind vor allem Energie liefernde Bestandteile aus Pflanzen, vorwiegend Getreide.
Bei überschüssigem Energieangebot werden Kohlenhydrate in Fettumgewandelt und in den Depots im Körper gespeichert.
Alle Formen von Zucker sind Kohlenhydrate, der einfachste Baustein ist die Glukose und Fruktose.
Getreide kann vom Hund nicht verdaut werden, es sei denn, es wurde technisch aufbereitet.
Kohlenhydrate sind allerdings kein essentieller Nahrungsbaustein für den Hund, denn die notwendige Glukose kann er aus Proteinen und Fetten selbst herstellen.
Bei Krankheit eines Organs, welches an der Verdauung beteiligt ist kann es aber sinnvoll sein, für die Zeit der Therapie auch eine Kohlenhydratquelle als Energielieferanten zu verfüttern (z.B. bei Lebererkrankung, wenn die Fettverdauung beeinträchtigt ist).
Kohlenhydrate sind für den Hund nicht essentiell.
Ein Hund kann grundsätzlich auch getreidefrei ernährt werden, ohne das ein Mangel droht
Fette
Werden benötigt für den Baustoffwechsel und für den Betriebsstoffwechsel
wichtigster Energielieferant und Speicher
Isoliert Organe und schützt sie
beteiligt am Nährstofftransport (z.B. Vitamine)
Fett ist leider viel zu häufig alleiniger Maßstab für ein Diätfutter. Nimmt man es genau, dann spielt Fett bei einer Diät nur eine sekundäre Rolle.
Auch Fette werden unterteilt
in essentielle (kann nicht selbst aufgebaut werden)
Bestandteile von Hormonen und wichtig für die Bildung von Hormonen
nicht-essentielle Fettsäuren.
Als Stichworte fallen hierzu häufig die Omega3 - und Omega6 - Fettsäuren.
Das Verständnis der Funktion von Nahrungsfetten und deren Fettsäuren sowie der Begriffe „ungesättigt“ oder „gesättigt“ setzt voraus, sich mit dem Thema „Fettstoffwechsel“ näher zu beschäftigen.
Einen guten Einstieg ins Thema findet ihr bei Wikipedia, der Online-Enzyklopädie. Gebt einfach mal verschiedene Begriffe ein – „Omega3-Fettsäure“ oder „Fettstoffwechsel“. Oder bei google immer mal wieder den Begriffen nachgehen. Sehr interessant und ergiebig auch der dtv-Atlas „Physiologie“.
Fett ist kein Dickmacher
sondern der effektivste Energielieferant in der Nahrung.
Fett wird vollständig verbrannt, hoher Brennwert (Kohlen-,Wasser-, und Sauerstoff)
Fettgewebe bildet einen natürlichen Appetitzügler=Essbremse= Leptin
Frühkindlicher Streß oder Fehlernährung, beim Züchter, führt zu wenig Leptin im Gehirn
Cortisol
Ist kein Fett, hat aber ähnliche Eigenschaften
ist teilweise essentiel
Wird gebraucht für Hormone,
auch für Geschlechtshormone à Fruchtbarkeit
Hat einen Einfluß auf den Stoffwechsel à Cystinurie (Leber-Niere-Blase)
Vitamine
fettlösliche Vitamine A, D, E und K
wasserlösliche B-Komplex, C,
regeln den Stoffwechsel
Vitamine regeln vor allem den Stoffwechsel
Wir unterscheiden die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K, die sich im Körper anreichern können und deren Aufnahme an das Vorhandensein von Fett gebunden ist.
Durch die Speicherung von fettlöslichen Vitaminen kann es bei Überversorgung zu Hypervitaminosen kommen.
Die wasserlöslichen Vitamine des B-Komplexes und Vitamin C können nicht gespeichert werden (Ausnahme: Vitamin B12), sie werden bei Überversorgung ausgeschieden.
Der Hund kann VitaminC selbst in der Leber synthetisieren.Zuviel Vitamin A ist in der Trächtigkeit gefährlich
Mineralien
Mengenelemente, z.B. Kalzium, Phosphor, Magnesium
Spurenelemente, z.B. Selen, Mangan usw.
Je nach Bedarf und Menge, die der Körper braucht, wird unterschieden zwischen Mengen- und Spurenelementen.
Mineralstoffe sind durchweg anorganische Stoffe, die der Körper nicht selbst herstellen kann.
Sie müssen täglich mit der Nahrung aufgenommen werden.
Mineralstoffe haben selten als einzelner Stoff eine Funktion, sie befinden sich meist in einem funktionellen Regelkreis, in dem sich mehrere Elemente wechselseitig beeinflussen und steuern.
Zum Beispiel
die Stoffe Calcium und Phosphor im Stoffwechsel der Knochen (beteiligt auch Vitamin D3 und Zink!),
oder Natrium und Kalium bei der Reizleitung in der Muskulatur und den Nervenfasern.
Einige Mineralstoffe sind in hoher Konzentration toxisch bis tödlich, also: viel hilft nicht immer viel.
Das gilt im Übrigen für jeden Nährstoff, und erscheint er uns noch so gesund.
Mineralstoffe müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Die einzelnen Bedarfswerte sind in der Fachliteratur aufgeführt,
v.a. bei Meyer/Zentek.
Wichtiger als der Bedarf eines einzelnen Minerals ist jedoch der Blick auf die Gesamtration und ihre
Ausgewogenheit und die Qualität der Rohstoffe.
Mineralstoffe müssen mit der Nahrung zugeführt werden
Wichtiger als der Bedarf eines einzelnen Minerals ist jedoch
der Blick auf die Gesamtration und die
Ausgewogenheit
und die Qualität der Rohstoffe
Störungen
Angeborene Defekte in den Enzymen des Harnstoffzyklus führen zu einem Anstieg des Ammonium-Spiegels im Blut (Hyperammonämie)
Im Harnstoff-Zyklus wird mit jedem Schritt ein Ammonium-Ion in eine Aminosäure eingebaut und damit entfernt.
Daher ist die Stoffwechselstörung am schwersten, wenn die frühen Schritte des Harnstoffzyklus, Carbamylphosphat-Synthetase und Ornithin-Transcarbamoylase betroffen sind.
Defekte späterer Schritte, der Argininosuccinat-Lyase und Arginase, führen zu weniger schweren Krankheitsbildern.
Der Anstieg des Ammonium-Spiegels führt zu Störungen der Gehirnfunktion (Enzephalopathie) bis zum (Koma) .
Veränderung der Chemie des Urins , sauerer Wert, führen zu Steinen ( Niere und Blasensteinen) Cystinurie